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AWG Pelz raus!

AWG: Pelz raus aus dem Sortiment!

Kranker Marderhund auf einer Pelzfarm. © Oikeutta eläimille

Die Allgemeine Warenvertriebs-GmbH (AWG) mit mehr als 250 Filialen in Deutschland und Sitz im baden-württembergischen Köngen, verkauft noch immer Jacken mit Pelzkragen. Im November 2014 entdeckte eine Mitarbeiterin unseres Vereins eine Winterjacke der AWG-Eigenmarke Sure, die mit Echtpelzkragen ausgestattet war und ein Etikett „Echtpelz" trug. Herkunft und Tierart war nicht angegeben. Unsere Anfrage diesbezüglich wurde nicht beantwortet. Aber laut Angabe von AWG an eine Kundin, stammt der Pelzbesatz von Marderhunden.

Marderhunde werden in China und Skandinavien gezüchtet. Die Tiere sitzen ihr kurzes Leben lang in engen, kahlen, schmutzigen Käfigen ohne Schutz vor Hitze oder Kälte und fristen bis zu ihrem gewaltsamen Tod ein trostloses Dasein. Viele Tiere zeigen ihre Qualen durch Selbstverstümmelung, stereotypes Hin- und Herlaufen oder ständiges Sich-im-Kreis-Drehen. Am Ende ihres traurigen Lebens werden sie vergast, erschlagen, per Genickbruch, Anal- oder Vaginalstromschlag getötet.

Unsere Kampagne

Briefe
Wir haben Herrn Maier, den Geschäftsführer von AWG im November 2014 angeschrieben und freundlich um die Auslistung von Pelzartikeln gebeten. Diese Anfrage wurde von AWG ignoriert. Im August 2015 haben wir erneut in

einem gemeinsamen Brief mit den Vereinen Bündnis für Tierrechte im Saarland und mit Animalia Tierschutz in Waldkirch an das Unternehmen appelliert, für die kommende Wintersaison 2015 / 2016 keinen Pelz einzukaufen.

Aktionen vor der AWG-Zentrale in Köngen

1. Aktion im Januar 2015: AWG: Alle werden getötet

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2. Aktion im März 2015: Wer Pelz verkauft, verkauft den Tod

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Acht Stunden standen wir im Schichtwechsel mit Animalia Tierschutz und unserem Sensenmann vor dem Eingang des Einkaufszentrums und sammelten vor Ort jede Menge Unterschriften.


3. Aktion im Oktober 2015: Telefonischer Aktionstag
AWG reagiert trotz mehrfacher freundlicher Briefe, Aktionen vor den Geschäften und mehr als 3600 Unterschriften noch immer nicht auf unsere Forderung, Echtpelz aus dem Sortiment zu nehmen. Am 17. Oktober organisierten wir deshalb zusammen mit Animalia Tierschutz einen telefonischen Aktionstag, bei dem möglichst viele Menschen bei der Hotline anrufen und sich nach dem Echtpelzverkauf erkundigen und sich entschieden dagegen aussprechen sollten. Mehr als 80 Menschen haben an der Telefonaktion teilgenommen. Die Reaktionen von AWG waren unterschiedlich: einerseits wurde jede Auskunft verweigert aber es wurde wohl auch verkündet, dass eine schriftliche Stellungnahme in Arbeit sei. Wir sind gepannt.

Petition:
Wir sammeln Unterschriften bei den Aktionen vor der AWG-Zentrale, bei Infoständen und auf unserer Homepage.

So können Sie helfen:

  • Bitte kaufen Sie nicht mehr bei AWG ein, solange dort noch Pelz verkauft wird.
  • Fordern Sie AWG schriftlich und freundlich auf, Pelz aus dem Sortiment zu nehmen. Am besten schreiben Sie eine selbst formulierte E-Mail. Falls Sie jedoch keine Zeit für eine eigene E-Mail haben, können Sie auch unseren Musterbrief verwenden.

Musterbrief

Sehr geehrter Herr Maier,

Für die Pelzindustrie werden jedes Jahr Millionen Füchse, Nerze, Kaninchen, Marderhunde und andere Tiere in enge Käfige gesperrt und nach wenigen Monaten getötet. Sie werden vergiftet, vergast, durch Genickbruch oder Analstromschlag umgebracht.

Solange AWG diese Grausamkeit gegenüber Tieren unterstützt, kaufe ich nicht mehr bei AWG ein.

Mit freundlichen Grüßen


Anschrift
AWG Allgemeine Warenvertriebs-GmbH
Imanuel-Maier-Straße 2
73257 Köngen
Fon: +49 (0)7024/9714-0
Fax: +49 (0)7024/9714-90
E-Mail: info@awg-mode.de
Internet: www.awg-mode.de


Richten Sie die E-Mail an obige Adresse oder rufen Sie an. Sie können auch die Online-Petition unterschreiben.

Wir lassen nicht locker und bleiben am Ball – so lange bis AWG nur noch pelzfreie Mode verkauft und letztendlich wirklich gilt: AWG: ALLE werden glücklich.

© Tierrechte Baden-Württemberg