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Auch Haie haben Rechte – NEIN zum Hai- und Ozeanobservatorium in Sinsheim

"The Seven Seas GmbH & Co.KG" plant laut Medienberichten neben touristischen Angeboten wie Tauchevents, Erlebnisgastronomie und Kioskbetrieb, auch "den Verkauf von Aquarienanlagen sowie den Handel und Vertrieb von Meerestieren".

Haie sind jedoch keine Ware, sondern hochsensible Fische, von denen bereits viele Arten vom Aussterben bedroht sind. In Aquarien sind sie begehrte Ausstellungs- und Vorzeigeobjekte, doch bereits beim Fang oder Transport sterben viele Tiere. Sterben sie nicht vorzeitig, fristen sie ein tristes Dasein in engen, kahlen Becken. Für die Unterhaltung von wenigen Menschen, die sich der Tierquälerei nicht bewusst sind, oder dieser gleichgültig gegenüber stehen.

Wir haben den Oberbürgermeister von Sinsheim angeschrieben und ihn darauf aufmerksam gemacht, dass im 3. Jahrtausend die Ozeane und ihre Bewohner geschützt werden müssen und nicht länger geplündert und zu kommerziellen Zwecken benutzt werden dürfen.


Noch steht das Projekt nicht auf festen Beinen. Bitte helfen auch Sie mit, die Haie vor einem Leben in Sinsheim zu bewahren und schreiben Sie an den Oberbürgermeister von Sinsheim. Denn auch Haie haben Rechte: das Recht auf ein freies Leben im Ozean.

Danke für Ihre Unterstützung.


Aktiv werden gegen Stopfleber!

Foie gras („fette Leber“) ist die künstlich verfette Leber männlicher Enten und Gänse und gilt als Delikatesse. Den Vögeln wird mehrmals täglich brutal durch ein Rohr Futter in den Hals gestopft.

Diese grausame Praxis ist in Deutschland und den meisten europäischen Ländern verboten. Aber da der Import nicht unter Strafe steht, wird die tierquälerische „Delikatesse“ nach wie vor auch in Deutschland verkauft.

Helfen Sie, gegen Stopfleber vorzugehen. Schreiben Sie Ladenbesitzer und Restaurants an und fordern Sie sie auf, den Verkauf von Foie gras einzustellen.

Verwenden Sie hierfür gerne unseren Musterbrief.


Musterbrief

Betreff: Bitte streichen sie Stopfleber aus Ihrem Sortiment / von der Speisekarte

Sehr geehrte/r Frau/Herr ….
ich schreibe Ihnen heute, um Sie nachdrücklich darum zu bitten, den Verkauf von Stopfleber in Ihrem Restaurant/Ihrem Geschäft einzustellen. Foie gras ist keine Delikatesse, sondern die kranke, da verfettete Leber, eines gequälten Vogels.

Monatelang sitzen Tausende von Enten und Gänsen bewegungslos in Einzelkäfigen und können weder aufstehen, sich umdrehen oder auch nur die Flügel ausstrecken. Über 10-12 Wochen lang werden sie mehrmals täglich zwangsgefüttert: hierbei wird ihnen über ein Rohr Mais in den Rachen gepumpt, so lange bis ihre Leber auf das mehrfache ihrer normalen Größe angeschwollen ist. Die Folgen sind Atemnot, innere Blutungen, Knochenbrüche. Viele Vögel sterben, bevor sie geschlachtet werden.

Daher wurde diese grausame Praxis in Deutschland, der Schweiz und zahlreichen anderen Ländern bereits verboten.

Alle weiblichen Küken werden direkt nach dem Schlüpfen am Fließband aussortiert und zu Millionen im Schredder zermust, da nur die Leber der Erpel verkauft werden darf.

Immer mehr Gäste meiden Restaurants, die solch grausame Produkte verkaufen.

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen,
xxx


Nestlé macht Tierversuche für Joghurt: Sag Nein

Foto: Pixabay.com

Wir haben bei Nestlé nachgefragt, ob die Vorwürfe stimmen und das Unternehmen wirklich Tierversuche für Lebensmittel wie z. B. Joghurt durchführt.

Tatsächlich bestätigte uns Nestlé am 29.12.2015: „Für die Entwicklung herkömmlicher Lebensmittel und Getränke, wie beispielsweise Kaffee, Tee, Cerealien und Schokolade machen wir keine Tierversuche. Nationale Behörden verlangen insbesondere für Produkte zur klinischen Ernährung spezielle Sicherheitsnachweise. Um diese Sicherheit nachzuweisen, sind für solche speziellen Produkte manchmal auch Tierversuche nötig (...) Gleichzeitig arbeiten wir an neuen wissenschaftlichen Methoden, um Tierversuche Schritt für Schritt überflüssig zu machen."

Bitte teilen Sie der Geschäftsführung von Nestlé freundlich mit, dass Sie keine Produkte des Unternehmens mehr kaufen werden, solange Nestlé noch Tierversuche durchführt oder in Auftrag gibt.

Kontakt:
Nestlé Deutschland AG
Frau Guillaume-Grabisch (Vorstandsvorsitzende)
Lyoner Straße 23
D-60528 Frankfurt / Main

Tel.: +49 (0) 69 / 66 71 0
Fax: +49 (0) 69 / 66 71 47 85
E-Mail: verbraucherservice@de.nestle.com


Gerne können Sie hierfür auch unseren Musterbrief nehmen:

Sehr geehrte Frau Guillaume-Grabisch,
ich werde solange keine Produkte von Nestlé mehr kaufen, solange Ihr Unternehmen noch Tierversuche durchführt oder in Auftrag gibt.
Es gibt inzwischen genug bekannte Inhaltsstoffe, so dass Tierversuche für immer neue Zusatzstoffe wirklich unnötig sind.
Bitte lassen Sie es mich wissen, wenn Sie sämtliche Tierversuche eingestellt haben.

Mit freundlichen Grüßen

© Tierrechte Baden-Württemberg