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Petitionen

Tierversuche: Petition für ein europaweites Verbot von "Kühen mit Löchern"

Bei einer Fistulierung erhält eine Rind zu Forschungszwecken operativ eine verschraubbare Öffnung aus Kunststoff (Pansenfistel) als Verbindung zwischen Pansen und Außenwelt (umgangssprachlich als „Loch in der Kuh" oder „Kuh mit Loch" bezeichnet). Diese Fistel dient dazu, in kurzen Zeitabständen immer wieder den Panseninhalt zu prüfen, beziehungsweise Komponenten zu entnehmen oder einzufügen. Vor allem dienen die Untersuchungen der Erforschung von Verdauungsvorgängen. Meistens geht es darum, die Milchproduktion bei Kühen noch weiter zu erhöhen.

Bitte unterschreiben Sie die Petition an den EU - Kommissar für Landwirtschaft für ein europaweites Verbot der Fistulierung von Kühen hier.


Petition: Tierrechte in die Lehrpläne

© Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte startete im Juni 2015 seine Aktion "Tierrechte in die Lehrpläne". Die Petition fordert u.a. die Kultusminister auf, Tierschutz- und Tierrechte zum festen Bestandteil von Lehrplänen, Prüfungen, Unterrichtsmaterialien und der Lehrer-Ausbildung zu machen.

Deutschland hat 2002 als erstes Land in der EU den Tierschutz ins Grundgesetz (Artikel 20a GG) aufgenommen und zum Staatsziel erhoben. Nach Ansicht des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte gehört der rechtlich verankerte Schutz der Tiere seitdem zu den Grundwerten unserer Gesellschaft und sei damit ein gesamtgesellschaftlicher Bildungsauftrag. Doch dies habe sich bisher weder in Lehrplänen, Lehrmaterialien noch im praktischen Unterricht niedergeschlagen. In Schulgesetzen und Lehrplänen würden die Tiere – wenn überhaupt – dem Begriff "Natur" oder "Artenschutz" untergeordnet.

Tragen Sie mit Ihrer Stimme dazu bei, dass die Tierschutzerziehung zu einem festen Bestandteil der Lehrpläne, der Lehrer-Ausbildung und der Unterrichtsmaterialien wird. Zur Petition des Bundesverbandes hier.


Petition: Europaweite Videoüberwachung an Schlachthöfen und Dokumentation

Können Sie sich eine OP bei vollem Bewusstsein, ohne Betäubung vorstellen? Ein Albtraum? Aber grausame Realität für Millionen von Schlachttieren in Deutschland und in ganz Europa! Lt. EU-Kommission (Mai 2011) erleben bis zu 75% (!!) der Tiere bei Bewusstsein ein qualvolles Ende, wie sie - meist maschinell - amputiert, aufgeschnitten, verbrüht, in Teile zerlegt und - meist kopfüber an Haken hängend - verbluten, vor unerträglichen Schmerzen laut schreiend.
Die Hauptgründe sind Akkord, ungelernte Arbeiter, erhebliche Mängel bei den Betäubungsgeräten, Kostenersparnis, Gewinnmaximierung, hemmungslose Profitgier! Diese unerträglichen Zustände stellen einen schwerwiegenden Verstoß gegen die deutsche Tierschutz-Schlachtverordnung sowie gegen das Tierschutzgesetz dar.

Eine ständige Video-Überwachung aller tierschutzrelevanten Vorgänge, vor allem die Kontrolle der eigentlichen Tötungshandlung ist unabdingbar sowie die Dokumentation und anschließende Auswertung durch neutrale Amtsveterinäre. Zur Gewährleistung der Handlungsfreiheit der Amtsveterinäre ist die Zuständigkeit unbedingt von der Kreis- auf die Landesebene anzuheben. Und anders als bisher, müssen Verstöße gegen das Gesetz, geahndet werden und spürbare Konsequenzen zur Folge haben.

Konsumenten haben einen Anspruch darauf, zu erfahren, ob das gekaufte Fleisch, womöglich von betäubungslos geschlachteten und somit unnötig gequälten Tieren stammt. Kundenorientiert und empfehlenswert wäre eine freiwillige Kennzeichnung (ein „Tierschutz-Label") von vorbildlichen Schlachtbetrieben mit einer Video-Überwachung der beschriebenen Art und positiven Ergebnissen.

Mit der Unterstützung dieser Petition können Sie dazu beitragen, dass dem angeblichen Sachzwang zu extremer, flächendeckender Grausamkeit der Boden entzogen wird. In Großbritannien verfügten im November 2011 bereits die Hälfte aller Schlachthöfe für Rinder und Schweine über Videosysteme, bei Geflügelschlachthöfen waren es schon 60%. Helfen Sie mit, dass die entsprechende Zahl für Deutschland baldmöglichst 100 % lautet!

Zur Petition hier

 

© Tierrechte Baden-Württemberg