| Pressemitteilung 09.11.09 |
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Demonstrationsveranstaltung „Zug der Tiere" am 14.11.09 in Stuttgart Unter dem Motto „Freiheit für Tiere" ruft der Landesverband Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg am 14.11.09 ab 12:00 Uhr zum „Zug der Tiere" durch die Stuttgarter Innenstadt auf, um gemeinsam dem Unrecht an Tieren die Stirn zu bieten. 11:00 - 18:00 Uhr: Infostände 11:30 Uhr: Sammeln zum Aufzug und Verteilen der Masken 12:00 - 13:00 Uhr: Zug der Tiere durch die Innenstadt mit Lautsprecherdurchsagen vom Schlossplatz über Breuninger zum Rotebühlplatz und zurück, anschließend Kundgebung auf dem Schlossplatz ab 13 Uhr: Kundgebung Moderation: Ingeborg Livaditis, Vorsitzende Sprecherinnen: Silke Bitz, Stellvertretende Vorsitzende, Sarah Feesenmayr, Vorstandsmitglied Mit der jährlich stattfindenden Demonstrationsveranstaltung will der Tierrechtsverein auf das Schicksal aufmerksam machen, das den Tieren durch Menschenhand aufgebürdet wird. „Wir müssen gemeinsam aktiv dem Leid von Tieren, die für die unterschiedlichsten menschlichen Zwecke missbraucht werden, ein Ende setzen", appelliert Ingeborg Livaditis, Vorsitzende des Vereins, an die Mitmenschen. Mit Infoständen, Redebeiträgen und einem Demonstrationszug rückt der Verein das Leiden zahlloser Tiere, die in der Massentierhaltung, im Labor oder in der Pelzindustrie zu Tode kommen, in den Blick der Öffentlichkeit. Der Landesverband rät dem Verbraucher, seine Macht zu nutzen und keine Produkte zu kaufen, die für die Tiere mit Leid verbunden sind, angefangen von Nahrungsmitteln wie Fleisch oder Eier bis hin zu Kleidungsstücken aus Pelz. „Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Wenn konsequent Produkte ohne Tierquälerei verlangt werden, muss die Industrie sich diesem Bürgerwillen anpassen", ermutigt Ingeborg Livaditis zu einem bewussten Konsumverhalten. Die Stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Silke Bitz, ermahnt anlässlich der steigenden Tierversuchszahlen und der Versuche zur Erforschung der Schweinegrippe, das Elend der „Versuchs"tiere zum reinen Profit der Pharmaindustrie nicht hinzunehmen. „Obwohl die Schweinegrippe als globale Bevölkerungsbedrohung eher unbedeutend ist, werden die abstrusesten Tierversuche durchgeführt" erläutert Bitz. „Diese Tierversuche sind genauso wenig nützlich für den Menschen, wie Tierversuche generell. Denn die Übertragung der Ergebnisse aus Tierversuchen auf den Menschen hat aufgrund der Unterschiedlichkeit von Mensch und Tier fatale Fehleinschätzungen zu Folge", so Bitz weiter. Das traurige Leben von unzähligen so genannten „Nutz"tieren verdeutlicht Vorstandsmitglied Sarah Feesenmayr. „Die Folgen der Massentierhaltung sind weitreichend für Mensch, Tier und Umwelt", erklärt Feesenmayr. Ökologische, wirtschaftliche, soziale und gesundheitliche Nachteile der landwirtschaftlichen Tierhaltung sind laut Landesverband hinlänglich bekannt. Wasserverschwendung, Klimawandel und Armut in der Dritten Welt sind nur die Spitze des Eisbergs, so der Verein. „Um endlich einen gerechten und nachhaltigen Umgang mit der Umwelt und unseren Tieren zu erreichen, ist es notwendig, dass die Menschen sich tatkräftig für den Schutz der Tiere einsetzen und die Politik ihre Blockadehaltung gegenüber einem umfassenden Tierschutz aufgibt", folgert Livaditis. *****************************************************************
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