| Treffen der Aktionsgruppe Schwäbisch Hall mit SPD-Abgeordnetem Nikolaos Sakellariou MdL |
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Anita Renner, AG-Leiterin
Zu Beginn der Landtagswahl in Baden-Württemberg hatte der SPD-Abgeordnete Sakellariou eine Zeitungsanzeige geschaltet, in der er ankündigte, gerne zu Vereins- oder Gruppentreffen zu kommen. Diese Gelegenheit ließ ich mir nicht entgehen und bat seine Sekretärin um einen Termin zu unserem AG-Treffen. Am 12.05.2011 war es dann soweit. Unser hochkarätiger Besuch traf pünktlich ein und nahm sich für unser Anliegen sogar ca. zweieinhalb Stunden Zeit. Wir hatten uns auf das Treffen in Arbeitsteilung sehr gut vorbereitet: Zuerst gab ich einen Überblick zu unserem Verein und unserer Aktionsgruppe, die inzwischen 15 Aktive umfasst. Als Ziel unserer Tierschutzarbeit nannte ich die Etablierung einer Kultur der Tierrechte in der Gesellschaft und überreichte ihm unsere Satzung sowie die Grundsatzerklärung der Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V. Dann berichteten die AG-Mitglieder über ihre Schwerpunktthemen, in die sie sich - nicht zuletzt durch unsere Rundfunksendungen - eingearbeitet hatten: Gudrun Eberhard referierte über das Verbandsklagerecht am Beispiel der noch immer bestehenden Stallpflicht für Geflügel seit der Vogelgrippe. Torsten Pasler sprach zum Thema Jagd. Markus Sieker setzte sich für eine Finanzierung der Tierheime durch Gemeinden und Städte ein. Gudrun Eberhard plädierte außerdem dafür, die Fördermittel für tierexperimentelle Forschung zu Gunsten tierversuchsfreier Forschung umzuschichten.Beate Häberle und Markus Sieker war die Förderung der vegetarischen/ veganen Lebensweise ein Anliegen und die Einführung eines fleischfreien Tages in Kantinen, Schulen Krankenhäuser und den öffentlichen Verwaltungen. Zum Schluss führten wir an, dass wir aus Datenschutzgründen kein Recht darauf hätten, über den Erfolg unserer Meldungen an die Veterinärbehörden oder die Polizei zu Missständen in Tierhaltungen Auskunft zu bekommen, was wir sehr bedauerten. Herr Sakellariou war über unseren Kenntnisstand zu den einzelnen Themen sichtlich überrascht und machte sich auch Notizen. Natürlich hoffen wir, dass er unsere Informationen und Wünsche für einen verbesserten Tierschutz in seine politische Arbeit einbringt. Wir lassen uns - hoffentlich positiv - überraschen, werden ihn aber gegebenenfalls daran erinnern.
Zur Person des Abgeordneten Nikolaos Sakellariou MdL: Aus: Tierschutz aktuell 2+3/2011 |


