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Hirnforschung ohne Affen und andere Beiträge |
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Silke Bitz, Dipl.Biol., Fachreferentin
Hirnforschung ohne Affen
Um in der Hirnforschung der Frage nachzugehen, wie das menschliche Gehirn Gestalt, Farbe und Entfernung von Gegenständen wahrnimmt, welche Hirnbereiche daran beteiligt sind und welche Wechselbeziehung diese haben, werden üblicherweise jahrelang Primaten gequält. An der britischen Durham University ist man schlauer. Mit der transkraniellen Magnetstimulation (TMS) können wichtige Erkenntnisse über die Zusammenhänge und Verschaltungen im menschlichen Gehirn direkt am Menschen gewonnen werden. Dabei können mit Hilfe starker Magnetfelder Bereiche des Gehirns stimuliert als auch gehemmt werden. Mittels einer Magnetspule wird bei einem Probanden ein Magnetfeld in einem winzigen Hirnbereich erzeugt. Dies führt dazu, dass die Neuronen in diesem Areal aufhören zu feuern. Die Hirnregion ist für kurze Zeit lahm gelegt. Nun muss der Proband bestimmte Aufgaben erledigen, z.B. Unterschiede zwischen Bildern benennen. Kann er dies nicht so gut, während der wenige Millimeter große Hirnbereich mit der TMS ausgeschaltet ist, gibt das Aufschluss über dessen Funktion.
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Lehrstuhl für Alternativmethoden in Indien |
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Silke Bitz, Stellvertretende Vorsitzende
Lehrstuhl für Alternativmethoden in Indien
Kürzlich ging in Tiruchirappalli, (Indien) an der Bharathidasan-University ein Lehrstuhl für Alternativmethoden zum Tierversuch an den Start. Wie in Konstanz, Genf und Baltimore wurde er von der schweizerischen Doerenkamp-Zbinden-Stiftung initiiert, die ihn auch finanziell unterstützt. Schwerpunkte der neuen Einrichtung sollen unter anderem die Verbreitung des Gedankens einer humanen Wissenschaft sein sowie das Angebot, sich im Bereich tierversuchsfreier Lehrmethoden weiterzubilden. Den Studierenden soll darüber hinaus ein Abschluss ermöglicht werden, der mit einem Diplom in Alternativmethoden endet.
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Weltkongress über Alternativmethoden |
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Silke Bitz, Dipl.Biol., Fachreferentin
Am diesjährigen Weltkongress über Alternativmethoden vom 30.08. bis 03.09.2009 in Rom nahm ich für die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche teil. Auf der alle zwei Jahre stattfindenden Großveranstaltung tauschen sich Wissenschaftler, Vertreter von Behörden, aus der Industrie und von Tierschutzorganisationen über neue Entwicklungen im Bereich der so genannten 3R-Methode (reduce, refine, replace) aus, also Ansätze, die Tierversuche reduzieren, das Leid verringern oder ersetzen sollen. Das 3R-Prinzip ist kritisch zu sehen, da die Testmethoden nach wie vor auf der irrigen Annahme beruhen, Tierversuche seien notwendig. Es muss aber ein rein tierversuchsfreier Weg gegangen werden, da nur so relevante Ergebnisse für den Menschen erzielt werden können. Dennoch ist es wichtig, den aktuellen Forschungsstand sowie politische Entwicklungen im Auge zu haben um entscheidende Prozesse mitgestalten zu können.
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OECD: Überarbeitete Richtlinien – weniger |
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Silke Bitz, Dipl.Biol., Fachreferentin
OECD: Überarbeitete Richtlinien - weniger „Versuchs"tiere
Bei den Prüfvorschriften für Chemikalien auf internationaler Ebene gibt es verschiedene positive Neuerungen.
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Neue Datenbanken für Alternativmethoden |
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Silke Bitz, Dipl.Biol., Fachreferentin
Neue Datenbanken für Alternativmethoden
Seit kurzem gibt es eine EU-weite Datenbank Wer ist Wer, die einen Überblick gibt, welche Wissenschaftler sich mit der Erforschung von Alternativmethoden befassen und in welchem Bereich sie tätig sind. Wissenschaftler und Interessierte können sich darüber hinaus über neue In-vitro-Techniken informieren.
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