Forschung ohne Tiere
Einsparung von Nagetieren bei Medikamententests Drucken E-Mail
Ingeborg Livaditis, Vorsitzende

Die Zulassung und Überwachung von Arzneimitteln bezüglich ihrer Quali­tät, Wirksamkeit und Unbe­denk­lich­keit werden internatio­nal von einem europäischen bzw. glo­balen Experten-Netzwerk wahrge­nommen. Damit Studien nicht mehr­fach durchgeführt werden müssen, wurden seit 1990 im Rah­men der Internationalen Konferenz für die Harmonisierung technischer Anforde­rungen für die Zulassung von Arz­neimitteln (ICH)* wesentliche Arz­neimittelprüfrichtlinien und Zulas­sungsanfor­derungen zwischen der Europäischen Union, den USA und Japan harmo­nisiert. Die ICH erar­beitet dazu in einem mehrstufigen Verfahren ein­heitliche, empfehlende Richtlinien.

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Bundesregierung verleiht Tierschutz-Forschungspreis Drucken E-Mail
Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

Pressemitteilung vom 13.12.2012

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat heute zum 31. Mal den aktuell mit 15.000 Euro dotierten Tierschutz-Forschungs­preis für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tier­versuch verliehen. Er geht in diesem Jahr an den Systembiologen Dr. Ralf Herwig vom Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin. Der Bundes­verband Menschen für Tierrechte begrüßt die Preisver­gabe, denn durch die Systembiologie können Tierversu­che enorm verringert bzw. ersetzt werden. Ein aktuelles Interview mit Dr. Herwig hat der Verband auf seinem Wissenschaftsportal www.invitrojobs.com veröffentlicht.

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Kosmetikfirma LUSH vergibt Anti-Tierversuchs-Preis Drucken E-Mail
Ingeborg Livaditis, Vorsitzende

Das Unternehmen LUSH verwendet für seine Produkte meist Rohstoffe aus ökologischem Anbau oder Fair-Trade-Handel; sie sind teils vegeta­risch, teils vegan. Entwickelt und ge­testet werden sie ohne Tierversuche. Der Firmenhauptsitz ist in England. Durch die Vergabe von Franchises expandierte LUSH ins Ausland; in Deutschland ist es mit rund 40 Ge­schäften vertreten. Seit Firmengründung setzt sich LUSH, deren Mitbegründer zu den wichtigsten Zulieferern von The Body Shop zählten, ebenfalls gegen Tier­versuche ein. In den Jahren 2011 und 2012 engagierte sich LUSH beson­ders für das geplante EU-weite Ver­marktungsverbot für an Tieren getes­tete Kosmetika. Für ihre Petition konnten in 29 Ländern 360.000 Un­terschriften gesammelt werden, die am 20.06.2012 von 29 LUSH-„Kanin­chen" an den damals zuständigen EU-Kommissar John Dalli überge­ben wurden.

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InterNiche Drucken E-Mail
InterNICHE ist ein offenes und weitreichendes Netzwerk aus Studierenden, Lehrerenden und Tierschützern. Das Netzwerk legt seinen Schwerpunkt auf Tierverbrauch und Alternativen innerhalb der biowissenschaftlichen, medizinischen sowie veterinärmedizinischen Ausbildung.

Das Netzwerk bietet ein Leihsystem mit tierverbrauchsfreien Lehrmaterialien an, über das eine Vielzahl von Produkten kostenlos und weltweit ausgeliehen werden können, sowie Literatur, Unterstützung und Ratschläge für Lehrende und Studierenden zur Verfügung stehen. Auf regelmäßigen InterNICHE-Konferenzen besteht die Möglichkeit international führende Redner zu hören, neue und etablierte Produkte zu testen und andere interessierte oder schon in innovative Lehrplanumgestaltung involvierte Menschen zu treffen.

zur Lehrmaterial-Bibliothek: http://www.interniche.org/de/node/4633
 
Neue Professur für Alternativmethoden zum Tierversuch in Berlin Drucken E-Mail
Marie-Luise Strewe, stellv. Vorsitzende

Prof. Gilbert Schönfelder vom Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie an der Charité wird ab 01.10.2012 auch die Leitung der Abteilung Experimentelle Toxikologie und der Zentralstelle zur Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch (ZEBET) übernehmen, die beide am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) angesiedelt sind. Das gaben die Charité und das BfR am 01.10.2012 bekannt.

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