Wildtiere
Zaunkönig bei klirrender Kälte gerettet Drucken E-Mail
Marie-Luise Strewe, Stellv. Vorsitzende

Ich war am 09.02.2012 abends fast am Ende unserer „Gassirunde" an­ge­langt, als ich zwischen zwei ho­rizontalen Metallstangen eines Brü­ckengeländers ein kleines braunes Etwas flattern und zappeln sah: einen Zaunkönig - was für ein winziges Vögelchen! Es war mit seinen klei­nen dünnen Füßen am Eisen fest­gefroren und versuchte verzweifelt, sich zu befreien. Da war sofortiges Eingreifen nötig. Mit einer Hand hielt ich Julka und Levin fest, die den Winzling neugierig in Augen­schein nehmen wollten. Mit der an­deren umschloss ich vorsichtig den Unglücklichen und hauchte seine Füße an. Ich spürte sein kleines Herz unter meinen Fingern in Todesangst rasen und hoffte inständig, dass mein Rettungsversuch gelingen möge. Und plötzlich ein Schwirren - und weg war er! Wie gut, dass ich war­me Hände und einen warmen Atem gehabt hatte.

Was für ein Zufall, dass ich ge­rade zur rechten Zeit am rechten Ort war. Ich hoffe nur, dass bei dieser klirrenden Kälte nicht noch mehr „Unglücksraben" festfrieren, die dann elend zugrunde gehen.

Aus: Tierschutz aktuell 2/2012
 
Protestaktion gegen Wildtierhandel Drucken E-Mail

Ingeborg Livaditis, Vorsitzende

Die Tierschutzorganisation animal public e.V., die sich besonders der Wildtiere in Zoos, Zirkussen und Pri­vathaushalten annimmt, startete die Kampagne Stoppt den Wildtier­han­del. Wir unterstützen diese Ak­tion und veröffentlichen nachstehend gern ihren Aufruf.

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Wahre Tiergeschichten Drucken E-Mail

Danuta Wierczimok

Ein Schwan rettet seine geliebte Partnerin

In der polnischen Zeitschrift FAKT erschien am 23.10.06 unter der obigen Überschrift folgende Tiergeschichte.

Ein Schwanenpaar lebt am Ufer des Sees Sloneczynym im Zentrum von Stettin. Dieser Tage verletzte sich die Schwänin schwer am Bauch und blutete. Wegen der Wunden konnte sie sich nicht mehr bewegen und wartete auf den Tod. Der Schwan legte sich neben sie, sie saßen eng umschlungen da. Drei Tage lang schützte der Schwan seine geliebte Partnerin vor Hunden und Menschen, obwohl er selbst am Ende sehr erschöpft war. Endlich kam Hilfe. Ein Passant bemerkte, dass mit dem Schwanenpaar etwas nicht stimmte und alarmierte den tierärztlichen Rettungsdienst. Nun werden die beiden treuen Tiere im Tierasyl gesund gepflegt, bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden können.

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Hubertus-Messe am 03.11.06 in Stuttgart Drucken E-Mail

Dagmar Oest, Vorstandsmitglied

Am Freitag, dem 3.11.06, wurde in der Leonhardskirche in Stuttgart eine Hubertusmesse abgehalten. Wie schon seit einigen Jahren rief die Tierrechtsorganisation PeTA zu einer Anti-Jagd-Demonstration vor und nach dem Gottesdienst auf, an der auch Mitglieder unseres Vereins wieder teilnahmen.

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