Theater und Kunst
Sexueller Missbrauch von Tieren Drucken E-Mail

Ingeborg Livaditis, Vorsitzende

Das Thema Sodomie bzw. Zoo­phi­lie (Tierliebe, meist mit sexuellen Hand­lungen ver­bun­den) stand lange Zeit nicht im Blick­feld der Öffentlich­keit. Mit der Libe­rali­sie­rung des Sexual-Straf­rechts 1969 wurde der Homo­sexua­litäts-Para­graf 175 gestri­chen. Se­xuel­le Handlungen zwischen Gleich­ge­schlechtlichen sind seit­dem ebenso wie Ehebruch nicht mehr strafbar. Leider ist seit dieser Ände­rung des Strafrechts auch der Sex mit Tieren nicht mehr verboten, jeder kann seine sexuellen Neigungen an Tieren straf­frei ausleben. Erst wenn dem miss­brauchten Tier starke Lei­den oder Schmer­zen zuge­fügt wur­den und die­se beweisbar sind, kann das Ver­gehen geahndet werden. Es ist schon schwie­rig, sexuellen Miss­brauch bei Kindern aufzudecken; viel schwieriger ist jedoch eine Fest­stel­lung bei Tieren, bei denen die Leiden ebenso über das Körper­liche hinaus­gehen können.

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Musical Sara eine junge Frau geht ihren Weg Drucken E-Mail
Unser Mitglied Christoph Häusele ist Musiklehrer am Schwarzwald Gymnasium Triberg. Für eine Schüleraufführung zum hundertjährigen Bestehen komponierte und textete er ein Musical. Dabei war es ihm wichtig, darin das Thema Tierversuche zu verarbeiten, um auf eine ganz neue Art auf das Problem aufmerksam zu machen. Das Musical wurde im Kurhaus von Triberg am 14., 15., 20. und 21. Oktober mit großem Aufwand aufgeführt. Über die Veranstaltung informierten wir unsere Mitglieder, die im Umkreis von 30 km wohnen; unsere Vorsitzende, Ingeborg Livaditis, welche die Aufführung am 15. Oktober besuchte, war begeistert!
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Tierschutz und Kunst: Theater tri-bühne Drucken E-Mail

Die Leiter des Stuttgarter Theaters tri-bühne, Edith Koerber und Géza Kirchknopf-Révay, stellen in ihren Stücken oftmals Mensch-Tier-Beziehungen her und regen dadurch zum Nachdenken über den Umgang mit den Tieren an. In der Parabel „Das Geschöpf" ist der Tod einer Füchsin am Ende einer Hetzjagd die Geburt einer schönen Frau, eine Art weiblicher Caspar Hauser. Es stellt sich dabei die Frage, wo die animalische Existenz aufhört und wo der Mensch beginnt?

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