Ernährung
Vegan Street Day zum 4. Mal in Stuttgart mit neuem Besucherrekord Drucken E-Mail

Trotz teilweise starkem Regen kamen am 19.5.2013 bis zu 10.000 Besucher zum größten veganen Straßenfest nach Stuttgart, das sich diesmal vom Marktplatz bis zum Schillerplatz erstreckte.

Mehr als 70 Aussteller verkauften vegane Lebensmittel, Kleidung und Kosmetik. Auch viele Tierschutzorganisationen hatten einen Stand auf dem Straßenfest, da die Motivation für die vegane Lebensweise oft der Schutz von Tieren ist. Dass die Besucherzahlen einen neuen Höchststand erreicht hatten, war an den megalangen Schlangen an vielen Ständen, egal ob es sich um vegane Pizza, vegane Döner, vegane Currywurst, Eis oder Kuchen handelte, zu sehen. Teilweise musste man über eine Stunde anstehen, um eine solche Köstlichkeit zu ergattern. Die vegane Lebensweise spricht immer mehr Menschen an und ist damit erfreulicherweise nicht nur eine vorübergehende Modeerscheinung.
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Die Welt muss vegetarischer werden Drucken E-Mail
Ingeborg Livaditis, Vorsitzende

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern des Stockholm International Water Institutes (SIWI). Die Studie wurde anlässlich der Weltwasserwoche vorgestellt, die vom 26.08. bis 31.08.2012 in Stockholm stattfand. Die Konferenz wird jährlich seit 1991 vom SIWI organisiert. Dieses Jahr nahmen mehr als 2.000 Wissenschaftler, Politiker, Vertreter von Unternehmen und internationalen Organisationen teil und diskutierten über das Thema Wasser und Ernährungssicherheit. Zentrales Thema war, wie man möglichst wenig Wasser bei der Produktion von Lebensmitteln verwendet.

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Fleischverbrauch: Hoffnungsschimmer im Inland, steigende Nachfrage im Ausland Drucken E-Mail
Ingeborg Livaditis, Vorsitzende

Erfreulicherweise wurden im 1. Halbjahr 2012 in Deutschland 23.600 Tonnen weniger Fleisch „produziert" als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Langsam macht es sich bemerkbar, dass in Deutschland immer mehr Menschen weniger Fleischprodukte essen oder sich ganz vegetarisch/vegan ernähren. Der Produktionsrückgang ist insofern erstaunlich, als die deutsche Fleischindustrie versucht, die sinkende Nachfrage im Inland durch Exporte auszugleichen. Wie eine aktuelle Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion ergab, stieg im ersten Halbjahr 2012 der Netto-Export um 120.600 Tonnen an. Die reinen Fleischexporte erhöhten sich im ersten Halbjahr um 8,7 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011.

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Versteckte Tierprodukte in Lebensmitteln Drucken E-Mail
Marie-Luise Strewe, stellv. Vorsitzende

Nach Informationen der Verbraucherschutz-Organisation Foodwatch sind in vielen vermeintlich vegetarischen oder veganen Lebensmitteln Tierbestandteile oder Tierprodukte versteckt, und zwar häufig ohne jeden Hinweis auf der Verpackung. So verwenden beispielsweise manche Bäckereien Schweineschmalz zur Herstellung von Brezeln oder Croissants. In Gummibärchen und Schokoküssen - teilweise auch in Frischkäse, Joghurt und Frühstücksquark - sowie zur Klärung von Wein und Apfelsaft wird Gelatine verarbeitet. Kälberlab, Fisch-, Schwein-, Wild- oder Geflügelbestandteile finden sich als Aromaträger in Kartoffelchips. Viele industrielle Großbäckereien verwenden zur leichteren Verarbeitung von Mehl die aus Schweineborsten und Federn gewonnene Aminosäure L-Cystein. Häufig werden auch Vitamine über Tierbestandteile in Produkte geschleust, beispielsweise in Fruchtsäfte, wie Foodwatch im Fall der Multivitaminsäfte Valensina und Hohes C nachweisen konnte.
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Fleischkonsum deutlich problematischer als Biosprit Drucken E-Mail
Menschen für Tierrechte -Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Pressemitteilung vom 21.08.2012

Massive Ernteausfälle drohen weltweit die Preise für Nahrungsmittel ansteigen zu lassen, was zu Hungersnöten in ärmeren Ländern führen könnte. Politiker, Umweltschützer und Industrie sprechen sich daher gegen die Verwendung von Nahrungsmitteln für die Produktion des Biosprits E10 aus. Nach Meinung des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte geht die derzeitige Diskussion am Kern des Problems vorbei: der Nahrungsmittelvernichtung durch die Fleischproduktion.
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