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Endlich: Keine Tierversuche für Kosmetik |
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31.01.2013: Pressemitteilung Menschen für Tierrechte -Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Gestern bestätigte EU-Kommissar Tonio Borg das endgültige Aus für Tierversuche in der Kosmetik. Die Bestimmungen der EU-Kosmetik-Richtlinie würden termingerecht im März in Kraft treten. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte zeigt sich erleichtert, dass nach nunmehr 30-jährigem Ringen das lang benötigte Vermarktungsverbot von tierexperimentell getesteter Kosmetik EU-weit endlich greift.
„Damit geht ein langes Kapitel unseres Kampfes erfolgreich zu Ende. Seit 1998 wurde das Verbot permanent verschoben. Das Verbot gibt wichtige Impulse für die Entwicklung tierversuchsfreier Methoden. Das wird auch positiv auf die Prüfung von Chemikalien ausstrahlen", unterstreicht Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundeverbandes Menschen für Tierrechte.
Laut 7. Änderung der Kosmetik-Richtlinie tritt ab 11. März 2013 die letzte Stufe des Vermarktungsverbots für in Tierversuchen getestete Kosmetika und deren Inhaltsstoffe in Kraft - damit gibt es EU-weit keine an Tieren getestete Kosmetik mehr. Das Verbot betrifft auch den Import von Kosmetika, die außerhalb der EU im Tierversuch geprüft wurden. Vor gut zwei Jahren wurde bekannt, dass die EU-Kommission die Frist verlängern und als „Ausnahmen" deklarierte Tierversuche auch zukünftig zulassen wollte. Die Europäische Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE), der der Bundesverband angeschlossen ist, startete daraufhin die EU-weite Kampagne „Nein zu Tierqual-Kosmetik". In Deutschland riefen die Mitgliedsorganisationen Bundesverband Menschen für Tierrechte, Ärzte gegen Tierversuche und Deutscher Tierschutzbund die Bürger zur Kampagnen-Beteiligung auf. So konnten im Herbst 2012 rund eine viertel Millionen Unterschriften zur Beibehaltung des Verbots an den Petitionsausschuss des EU-Parlaments übergeben werden. Der Bundesverband dankt allen, die sich beteiligt haben und unterstreicht, wie notwendig öffentliche Proteste sind.
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Keine Jagd auf meinem Grundstück |
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Wer Eigentümer von Waldgrundstücken ist, muss automatisch Mitglied in einer Jagdgenossenschaft werden, auch gegen seinen Willen und ohne Möglichkeit, aus der Jagdgenossenschaft auszutreten. Ein Waldbesitzer, der Tier- und Naturfreund ist, konnte es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, dass Jäger sein Grundstück gegen seinen Willen betreten, um dort Tiere zu töten. Nach erfolglosen Klagen vor deutschen Gerichten rief der Rechtsanwalt im Jahr 2007 den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte an. Hier errang er jetzt einen Sieg! Der Europäische Gerichtshof verkündete am 26.06.2012 sein Urteil, dass die Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften gegen die Menschenrechte verstoßen würde. Der über acht Jahre andauernde Weg durch die Instanzen hat sich somit für den Beschwerdeführer gelohnt und hoffentlich auch für alle in ähnlicher Situation. |
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Hintergrundinformation zu Straßenhunden in Rumänien |
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Marie-Luise Strewe, Stellv. Vorsitzende
In den letzten zehn Jahren wurden in Rumänien entgegen bestehender Tierschutzgesetze Hunderttausende von Straßenhunden getötet. Viele Hunde wurden (und werden) in illegalen Vernichtungsaktionen gejagt, gequält, totgeschlagen, erstochen, stranguliert, über die Straßen geschleift und wie Müll entsorgt.
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Positive Nachrichten aus dem Ausland |
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Ingeborg Livaditis, Vorsitzende
„Tierschutzerklärung" von Kanadas Regierung unterzeichnet
Ende letzten Jahres konnte die global agierende Tierschutzdachorganisation WSPA einen großen Erfolg in Kanada erzielen. Endlich haben die Abgeordneten aller Parteien des kanadischen Parlaments den Antrag, wonach die kanadische Regierung die Entwicklung der „Weltweiten Tierschutzerklärung" unterstützen soll, am 06.11.2009 einstimmig angenommen. Dabei gilt Kanadas Regierung nicht gerade als tierfreundlich, man denke nur an die Robbenjagd, die sie mit allen Mitteln verteidigt. Mehr als 75.000 Kanadier hatten die Petition unterstützt und über 25.000 persönliche Briefe an ihre Abgeordneten versandt. Die Details der Erklärung werden von Ländern mit Schlüsselfunktionen in diesem und im nächsten Jahr ausgearbeitet und verhandelt.
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Der Walfang bleibt verboten |
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Ingeborg Livaditis, Vorsitzende
Große Erleichterung herrschte bei den Tier- und Umweltschützern, als nach der Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) am 23.06.2010 verkündet wurde, dass der kommerzielle Fang von Großwalen verboten bleibt. Zwei Tage lang hatten die 88 Länder des IWC in Marokko hinter verschlossenen Türen mit einem Entwurf gerungen, der Japan, Island und Norwegen feste Fangquoten für zehn Jahre erlauben sollte. Der Handel mit Walfleisch aber sollte verboten bleiben.
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