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Ursula M. Händel-Tierschutzpreisverleihung |
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Am 24.01.2011 wurde durch den Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Prof. Matthias Kleiner, der diesjährige Forschungspreis für die Entwicklung von Alternativmethoden zu Tierversuchen in Höhe von insgesamt 50.000 Euro verliehen. Diesen Preis vergibt die DFG in ein- bis zweijährigem Abstand an WissenschaftlerInnen, die sich vorbildlich und nachhaltig um die Verbesserung des Tierschutzes in der Forschung einsetzen. Neben dem Tierschutzpreis können sich WissenschaftlerInnen auch um eine Projektförderung zur Entwicklung von tierfreien Methoden bemühen.
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Bundesregierung verleiht Tierschutz-Forschungspreis |
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Im Dezember 2010 verlieh das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) den jährlichen Tierschutz-Forschungspreis für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch. Dieser Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Diesmal ging er an Wissenschaftler des Paul-Ehrlich-Instituts in Langen. Dort haben Dr. Heike Behrensdorf-Nicol, Ursula Bonifas, Dr. Beate Krämer und Dr. Karin Weißer ein Tierversuchsersatzverfahren zur Testung von Tetanusimpfstoffen auf giftige Wirkungen entwickelt. Dadurch lassen sich gesetzlich vorgeschriebene Versuche an rund 2.000 Meerschweinchen und Mäusen pro Jahr zur Sicherheitsprüfung von Tetanustoxizität ersetzen.
Allerdings ist der Weg bis dahin noch lang. Die In-vitro-Methode muss bis zur Praxisreife weiterentwickelt werden und anschließend das behördliche Anerkennungsverfahren durchlaufen. In aller Regel kann das gut zehn Jahre in Anspruch nehmen.
Aus: Tierschutz aktuell 1/2011 |
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Verleihung Tierschutz-Forschungspreis für die Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch |
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Ingeborg Livaditis, Vorsitzende Am 30. November wurde im Institut für Risikobewertung, BfR, in Berlin zum 25. Mal der Tierschutz-Forschungspreis des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verliehen. Ausgezeichnet wurden Dr. Stephanie Simon und PD Dr. Stefan O. Müller; beide von der Firma Merck KAaG Darmstadt. Herzlichen Glückwunsch! |
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Ärztevereinigung fördert tierversuchsfreie Forschung |
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Tierversuche sind trotz zunehmender Ablehnung breiter Bevölkerungsschichten in Forschung und Industrie immer noch üblich. Allein im Jahr 2000 mussten (Anm. der Red.: in Deutschland) nach offiziellen Angaben 1,8 Millionen Ratten, Mäuse, Kaninchen, Hunde, Katzen, Affen und andere Tiere im Namen der Wissenschaft leiden und sterben. Tierversuchsfreie Verfahren "in-vitro" (d. h. im Reagenzglas) könnten dies längst verhindern.
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