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Aktionen und Termine

Aktuelle Termine

Hier informieren wir Sie über bevorstehende Aktionen und Termine.

Alle vergangenen und aktuellen Aktionen, wie zum Beispiel die Fotos von der Demo "Welttag zum Ende der Fischerei" vom 26.03.2022, finden Sie unter Rückblick.


Aktionen zum Weltmilchtag

Am 1. Juni ist Weltmilchtag. An diesem Tag werden wir vor dem Ministerium für Ländliches und Verbraucherschutz in Stuttgart auf die grausamen Praktiken der Milchindustrie aufmerksam machen und die Regierung auffordern, endlich dagegen zu steuern.

Jedes Jahr am 1. Juni findet der Weltmilchtag statt, ein Tag, an dem weltweit für den Konsum von Milch geworben wird. Inzwischen findet der Internationale Tag der Milch in 30 Ländern statt, darunter auch in Deutschland. Im Gegensatz dazu steigt in aller Welt der Widerstand gegen die Milchindustrie und dessen grausame Erscheinungsform. Deutschland ist die Nummer 1 in puncto Milchproduktion – 32,5 Millionen Tonnen Milch wurden hierzulande im Jahr 2021 produziert, doch wir können aufatmen: Es scheint, als würde pflanzliche Milch endlich die deutschen Supermarktregale erobern, denn wie unter anderem die Tagesschau kürzlich berichtet hatte, wurden in Deutschland im Jahr 2021 ganze 4,5 % weniger Milch konsumiert – so viel Milch wurde zuletzt 1991 getrunken, also vor etwa 30 Jahren.
 
In Deutschland wächst also der Wunsch nach einem massiven Ausbau pflanzlicher Milchalternativen. Warum diesem Wunsch also nicht nachgehen und die Produktion von pflanzlicher Milch im Land ankurbeln? Die Regierung muss jetzt handeln und endlich die richtige und längst überfällige Richtung einschlagen: Abbau der Tierproduktion und Aufbau plus intensive Förderung der veganen Landwirtschaft.
 
Am 1. Juni sind wir am Ministerium für Ländliches und Verbraucherschutz um die Württembergische Regierung sowie alle Verbraucher*innen an diese Verantwortung und Verpflichtung zu erinnern und um eine Zwischenbilanz zu ziehen, inwieweit die Versprechungen des Koalitionsvertrags, in dem von einer Reduktion der Tierhaltung die Rede ist derzeit umgesetzt werden. Auch wird dort erwähnt, dass der Konsum von Milchprodukten sinken muss, da diese besonders schädlich für das Klima sind. Der Landwirtschaftsminister Peter Hauk macht allerdings keinen Anschein, diese Versprechungen ernsthaft umsetzen zu wollen, da er kürzlich dazu aufgerufen hat, man solle mehr regionales Kalbfleisch konsumieren, um so dem Problem der Kälbertransporte entgegenzuwirken. Das ist Irrsinn, denn nicht der Fleischkonsum induziert dieses höchst tierschutzrelevante Problem, sondern der Markt für Milch- und Molkereierzeugnisse. Wir als Verbaucher*innen müssen begreifen, dass der Verzicht von Milch auch den Verzicht von Käse inkludiert, denn obwohl der Milchkonsum stetig zu sinken scheint, steigt bedauerlicherweise der Konsum von Käseprodukten.
 
Unter natürlichen Bedingungen können Kühe ein Alter von bis zu 20 Jahren erreichen. Eine Milchkuh lebt im Schnitt 3-4 Jahre, sie wird zwangsbesamt und direkt nach der Geburt ihres Kindes folgt die schmerzhafte Trennung. Für Kälber schaut es nicht besser aus: Als Nebenprodukt der Milchindustrie gelten sie als Abfallware. Entweder endet ihr Leben kurz nach ihrer Geburt oder aber es folgen qualvolle Transporte ins Ausland, wo sie dann gemästet und geschlachtet werden oder selbst zur "Milch"kuh werden. Bleiben sie in Deutschland, erwartet sie ein ähnliches Schicksal: Männliche Kälber gehen in die Mast oder Zucht und weibliche Kälber werden selbst zur "Milch"kuh.
 
Bis zu 25 Kilogramm Milch muss sie täglich produzieren, in dem ihr aufgezwungenen Kreislauf zwischen Schwangerschaft und Milchproduktion durchleidet die Milchkuh ständig leistungsassoziierte Erkrankungen, die sie zusätzlich belasten. Als Gebärmuttermaschine missbraucht, wird sie nach circa 3-4 Jahren aussortiert, als Nummer im System der Milchproduktion. Sie war ein Individuum und sie war Mutter. Alle Kühe dieser Welt haben ein Leben frei von Schmerzen, Leiden und Schäden verdient.
 
Seid dabei und helft mit, die Regierung am 1. Juni daran zu erinnern, dass Klimaschutz und eine Agrar- und Ernährungswende nur gelingen können, wenn wir die Produktion von Milch abbauen und gleichzeitig drastisch am Ausbau pflanzlicher Alternativen arbeiten. Wirtschaftssektor Milchproduktion beenden. JETZT!
 
Wann: 10:00 – 12:00 Uhr
Wo: Ministerium für Ländliches und Verbraucherschutz in Stuttgart
 
Veranstalter:
- Liberation Stuttgart!
- Stuttgart Animal Save
- PETA ZWEI Streetteam Tübingen
- Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e.V.
- X-Orga
 
 

Am 4. Juni werden wir dann auf der Königsstraße in Stuttgart eine iAnimal-Aktion starten, um mit den Menschen anhand eines Kurzfilms über das Leben der „Milchkühe“ in den Dialog zu treten und um sie für eine tierleidfreie, rein pflanzliche Lebensweise zu gewinnen. Genaue Angaben zum Ort und der Uhrzeit werden hier, in Facebook und Instagram noch bekannt gegeben.


6. August 2022: Demonstration „Schlachthäuser schließen!“ in Stuttgart

Am Beispiel der Hühner verdeutlichten wir dieses Jahr das Leid aller ‚Nutztiere`. Allein 700 Millionen dieser Tiere sterben jedes Jahr in deutschen Schlachthäusern: meist als Kleinkinder nach wenigen Wochen Turbomast für die Fleischindustrie oder als „ausgediente Legehennen“ in kaputten, ausgelaugten Körpern. Denn auch in der Eierindustrie wartet am Ende immer ein grausamer Tod. Dass das Töten männlicher „Eintagsküken“ in den Brütereien seit Anfang 2022 verboten ist, ändert daran übrigens nichts. Getötet werden die Tiere jetzt entweder noch im Ei oder nach kurzer Mast als sogenannte „Bruderhähne“.

Tierausbeutung ist ethisch nicht zu rechtfertigen und vollkommen unnötig. Deshalb fordern wir das Ende dieses sinnlosen Leids und die Schließung aller Schlachthäuser. Kein Mensch muss Eier, Hühner oder andere Tiere essen. Schließlich ist eine vegane Lebensweise nicht nur besser für die Tiere und für unseren ganzen Planeten, sondern auch abwechslungsreich, gesund und lecker.

Bitte unterstützen Sie uns bei der Demo in Stuttgart am 6. August.

Programm:

Wir versammeln uns auf dem Schlossplatz und ziehen von hier aus durch die Innenstadt. An den Demozug und die Abschlusskundgebung schließt sich eine Vegan Demo (Silent Line) auf dem Schlossplatz an. Wir freuen uns, wenn ihr auch daran teilnehmt. Der geplante Ablauf auf einen Blick:

12.30 Uhr Stände auf dem Schlossplatz

14.00 Uhr Auftaktkundgebung und Demozug

16.45 Uhr Abschlusskundgebung

17.00 Uhr Vegan Demo auf dem Schlossplatz

20.00 Uhr Ende der Versammlung

Banner, Plakate, Schilder und Fahnen, mit denen ihr Stellung beziehen könnt, stellen wir bereit. Gerne könnt ihr auch eigenes Material mitbringen, welches sich klar gegen jegliche Tierausbeutung ausspricht.

Hier vormerken:

https://www.facebook.com/events/286319546959938

© Tierrechte Baden-Württemberg